Details
ISBN/EAN: 978-3-945832-40-0
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
2. Auflage 2022
2. Auflage 2022
Erschienen am:
20.05.2022
20.05.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
48 S.
48 S.
Hersteller:
Verlagshaus Berlin
j.frank@verlagshaus-berlin.de
Chodowieckiestr. 2
DE 10405 Berlin
Verlagshaus Berlin
j.frank@verlagshaus-berlin.de
Chodowieckiestr. 2
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Beschreibung
Lustdorf ist nicht, Lust ist nicht Ljust, eine Oma ist keine Enkelin. Das Debut von Alisha Gamisch ist ein Dialog der Enkelin mit der Oma, die eine oma ist. Ein Dialog über Putin, Borschtsch und Sex, eine Sprache zwischen Kyrillisch und Latein, eine Umschrift von Lust genauso wie von Traumata: 'was vererben wir und was / behalten wir lieber für uns?' Gamisch spricht von einer russlanddeutschen Geschichte, die sich ihr durch eine oma erzählt. Von einer Rückkehr, die eigentlich keine Rückkehr, sondern eine Migration ist; in einer Muttersprache, die eigentlich keine Muttersprache ist, sondern Omasprache: 'wenn eine oma spricht / höre ich zweihundert jahre gefrorene sprache'.
Über Alisha Gamisch
Alisha Gamisch, geb. 1990 in Tegernsee, hat in München und London Germanistik und Anglistik studiert, lebt und arbeitet als Lehrerin in Berlin. Sie war bei Lesereihen wie books without covers und dem Großen Tag der jungen Münchner Literatur zu Gast. Ihre Texte hat sie in Literaturzeitschriften und -magazinen veröffentlicht, zuletzt in der PS-Politisch Schreiben und dem Mosaik-Magazin. 2016 wurde sie für den Lyrik-Preis München nominiert. 2016 hat sie das feministische Online-Magazin wepsert.de mitgegründet, bei dem sie über Feminismus und Literatur schreibt und Lesungen organisiert.