Details
ISBN/EAN: 978-3-7799-3843-9
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
3. Auflage 2018
3. Auflage 2018
Erschienen am:
27.02.2018
27.02.2018
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
216 S.
216 S.
Format (T/L/B):
1.2 x 23.1 x 15.1 cm
1.2 x 23.1 x 15.1 cm
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Abschied von der Interkulturellen Pädagogik
Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte, Edition Soziale Arbeit
Beschreibung
Als kritischer Begleiter von Theorie- und Praxisentwicklung weist der Autor auf unbeabsichtigte Folgen und Konsequenzen der unterschiedlichen Konzeptvarianten Interkultureller Pädagogik hin. Der Annahme, dass vor allem die großen kulturellen Unterschiede zwischen den Menschen Konflikte hervorrufen, setzt er die These entgegen, dass die Armut der Arbeitsmigranten und die fehlende Gleichberechtigung die zentralen Problemursachen darstellen. Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland ist das Hauptthema unserer Zeit. Statt freundlicher Wahrnehmungen und interkultureller Absichten bestimmen dabei vielfach Rassismus und Nationalismus das Bild. Einen menschenrechtlichen Anspruch kann unsere Gesellschaft aber nur aufrechterhalten, wenn sie ihre tatsächliche Transformation in eine "nachmigrantische" Ordnung erkennt und ernst nimmt. Die Aufgaben haben sich vervielfältigt, und so sind auch die Konzepte der Bildungs- und Sozialarbeit kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Wenn beispielsweise eine "Flüchtlingspädagogik" gefordert wird, dann werden die alten Sackgassen des pädagogischen Denkens wieder geöffnet. Deshalb ist die als erweiterte 3. Auflage vorliegende kritische Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in Vergangenheit und Gegenwart mehr denn je erforderlich.
Über Franz Hamburger
Franz Hamburger, geb. 1946, war von 1978 bis 2011 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Migration und Minderheiten, Internationaler Vergleich in der Sozialpädagogik, Jugendhilfe, Öffentlichkeit der Sozialen Arbeit, Geschichte der Erziehung.
Schlagzeile
Fokus auf Armut und Gleichberechtigung